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Adipositastherapie – ein interdisziplinäres Konzept

Menschen mit Adipositas haben vielfältige Probleme, die nicht verallgemeinert werden können. Je nach Schweregrad kommt es einer erheblichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Lebensqualität. Adipöse haben mit Vorurteilen von Seiten ihrer Mitmenschen zu kämpfen, die nur zum Teil auf das äußerliche Erscheinungsbild zurückzuführen sind. Mit zunehmendem Gewicht nimmt die Diskriminierung und Stigmatisierung durch die Umwelt zu. Das Leben wird immer beschwerlicher und das Auftreten von Folgeerkrankungen führt zu einer weiteren Verschlechterung der Lebensqualität. Ein Teufelskreis, der nur schwer durchbrochen werden kann.

Adipöse selbst sind meist unzufrieden mit ihrem Aussehen, können sich nicht mehr im Spiegel ansehen und fühlen sich nicht wohl in ihrem Körper. Sie verlieren zunehmend an Selbstwertgefühl und werden nicht selten depressiv. Viele sind sich ihrer falschen Ernährung bewusst, haben schon viel ausprobiert und bleiben oft hilflos darin, konsequent Schritte gegen ihre Situation zu unternehmen. Essen kann Ausdruck einer Kompensation für Stress oder schlechte Stimmung sein, das so genannte Frustessen.

Viele Adipöse haben über Jahre hinweg mit Diäten ihren Stoffwechsel soweit runter gefahren, dass auch schon das Ansehen von Essen zu einer Gewichtszunahme führt. Hier spielt sicherlich auch eine genetische Veranlagung eine Rolle. Auch Medikamente wie Kortison oder Antidepressiva führen fast unaufhaltsam zu krankhaftem Übergewicht. Auch die Menschen, die sich einfach nicht gerne bewegen, haben es besonders schwer abzunehmen oder danach das Gewicht zu halten. Dies alles gilt es in der Behandlung der Adipositas zu berücksichtigen und ist nur im Rahmen eines interdisziplinären Konzeptes zu verwirklichen.

Falls Sie sich in dieser kurzen Beschreibung wiederfinden, bieten wir Ihnen professionelle Hilfe.